Deutscher Gewerkschaftsbund

24.02.2011

Gleitzeit

Gleitzeit dient der Flexibilisierung der individuellen täglichen Arbeitszeit. Die Arbeitszeit wird nicht auf bestimmte Anfangs- und Endtermine festgelegt. Beschäftigte können innerhalb eines bestimmten Rahmens den Zeitpunkt des persönlichen Arbeitsbeginns und -endes selbst bestimmen. Die gleitende Arbeitszeit setzt sich zusammen aus der Gleitspanne (z. B. von 7 bis 9 Uhr und von 15 bis 19 Uhr) und der Kernarbeitszeit (Zeit zwischen den Gleitzeiten). In der Kernarbeitszeit besteht Anwesenheitspflicht; innerhalb der Gleitspanne können die Beschäftigten frei über die Arbeitszeit verfügen. Darüber hinaus kann festgelegt werden, wie viele Plus- oder Minusstunden gegenüber der Normalarbeitszeit anfallen dürfen. Außerdem kann ein Zeitraum festgelegt werden, innerhalb dessen ein Ausgleich erfolgen muss.

Gleitzeit gilt als ein unproblematisches Instrument der Arbeitszeitflexibilisierung. In verschiedenen Befragungen wurde festgestellt, dass sich die Arbeitszeitwünsche der Beschäftigten in Gleitzeitmodellen am stärksten berücksichtigt werden und die Zufriedenheit der Betroffenen entsprechend hoch ist.


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