Deutscher Gewerkschaftsbund

26.01.2021

Gemeinsam durch die Corona-Krise - Eure Gewerkschaften unterstützen euch

Rettungsring

Unsplash.com / Matthes Waring

Vereinbarkeit von Familie/Privatleben und Beruf stellt momentan für viele Beschäftigte und ihre Betriebs- und Personalräte eine besondere Herausforderung dar - und dabei geht es teilweise auch um existenzielle Fragen. Auch und besonders in diesen Krisenzeiten sind die Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für euch da.

Der DGB und seine Gewerkschaften bieten umfangreiche Informationen und Initiativen zum Umgang mit Corona - angefangen von Gesundheitsschutz über Arbeitsrechts- und Entgeltfragen bis hin zu persönlicher Beratung für Mitglieder. Jede Gewerkschaft hat dabei speziell auf ihre Branchen abgestimmte Themen und Lösungsansätze, denn die Corona-Krise betrifft Beschäftigte und Betriebs- und Personalräte je nach Art und Umfang des Beschäftigungsverhältnisses und des Betriebes/der Verwaltung anders.

Einen umfassenden Überblick über Themen, die alle Branchen betreffen, gibt es beim DGB. Für branchenspezifische Informationen lohnt sich ein Blick auf die Homepage der jeweiligen Gewerkschaft. Im Folgenden findet ihr die jeweiligen Gewerkschafts-Homepages plus einige spannende Links. Klickt einfach auf die jeweiligen Überschriften und Links, um einen Eindruck zu bekommen, was die Gewerkschaften momentan bewegt, wie sie euch unterstützen und wofür sie sich einsetzen.

 

  • IG Bauen-Agrar-Umwelt

    www.igbau.de

    1. #Wirpackendasan

      #Wirpackendasan - Zeig uns Deine Sicht auf die Krise! Unter diesem Motto ruft die IG Bau ihre Mitglieder dazu auf, Beiträge zu schicken, die individuelle Erfahrungen, Gefühle und Gedanken zeigen. Die Beiträge werden auf der Webseite veröffentlicht.
    2. Hygiene auf Baustellen

      Beschäftigte auf Baustellen und im Reinigungsgewerbe können nicht auf Home Office umstellen. Die IG Bau informiert, welche Hygieneregeln zu beachten sind, damit die Arbeit nicht zum Sicherheitsrisiko wird.
    3. Reinigungskräfte: Ohne Schutz keine Leistung

      Reinigungskräfte, die ohne persönliche Schutzausrüstung (PSA) arbeiten müssen? Hier stellt die IG Bau fest: Wo der Arbeitgeber nicht für den Schutz sorgt, dort kann er keine Leistung erwarten. Die IG Bau stellt Betroffenen für diesen Fall online Musterschreiben für die Arbeitgeber/innen zur Verfügung.
    4. Kurzarbeitergeld für geringfügig Beschäftigte

      Einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben nur Beschäftigte, die eine versicherungspflichtige Tätigkeit ausüben. Dies trifft geringfügig Beschäftigte in der Reinigungsbranche besonders hart. Deshalb fordert die IG BAU eine Erweiterung des Anspruchs auch für geringfügig Beschäftigte.

    5. Corona-Informationen für Beschäftigte und Betriebsräte

      Die IG BAU hat für Beschäftigte und Betriebsräte wichtige Informationen rund um Corona zusammengestellt. Die Themen reichen von Arbeits-und Gesundheitsschutz, über Handlungstipps für Minijobber/innen bis zum Merkblatt im Umgang mit Arbeitszeitkonten auf dem Bau. Vieles kann als Aushang oder zum Verteilen heruntergeladen werden.

     

  • IG Bergbau, Chemie, Energie

    www.igbce.de

    1. Aufstockung Kurzarbeitergeld Papierindustrie

      Der Tarifabschluss der IG BCE in der Papierindustrie sieht eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes bis zu 90% Netto vor, sowie eine vereinfachte Regelung des Mobilen Arbeitens durch Betriebsvereinbarungen.

    2. Kurzarbeiterrechner

      Wieviel Geld bleibt voraussichtlich übrig, wenn ich in Kurzarbeit bin? Die IG BCE hat einen Kurzarbeiterrechner online gestellt, mit dem das voraussichtliche Einkommen berechnet werden kann.

    3. Weiterbildung durch Webinare

      Die Bildungszentren sind bundesweit geschlossen. Deshalb bietet die IG BCE ein Weiterbildungsangebot in Form von Webinaren an, das viele aktuelle Themen wie Home Office und Corona oder zur Kurzarbeit berücksichtigt.

    4. Corona-Hotline

      Zur bestmöglichen Unterstützung der Mitglieder während der Corona-Krise gibt es eine neue Hotline, die  montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr über die örtliche Telefonnummer jedes IG-BCE-Bezirks zu erreichen ist. Ob Fragen zum Arbeitsverhältnis, zur Vereinbarkeit oder zum Betrieb - hier seid ihr richtig!
    5. IG BCE.Family

      Um Familien eine kleine Verschnaufpause während der Corona-Krise zu verschaffen, hat die IG BCE ein Bastel- und Kreativset zusammengestellt. Das Ganze könnt ihr über die Webseite bestellen.
    6. FAQ-Corona für Beschäftigte und Betriebsräte

      Viele Beschäftigte fürchten sich vor einer Corona-Infektion und sind unsicher, was die Arbeitgeber anordnen dürfen und was nicht. Oft besteht eine Verunsicherung, was im Arbeits- und Gesundheitsschutz jetzt beachtet werden muss. Die IG BCE hat beantwortet die wichtigsten Fragen von Beschäftigten zum Thema Corona und gibt Tipps, wie der Betriebsrat Einfluss nehmen kann.

     

  • EVG - Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft

    www.evg-online.org

    Tarifvertrag schützt vor Folgen der Corona-Krise

    1. Die EVG hat sich mit der Deutschen Bahn auf einen Tarifabschlulss geeinigt. Beschäftigte und deren Familien müssen vor den Folgen der Pandemie geschützt werden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen werden. Kommt es erneut zu einem Lock-Down, stehen Eltern bis zu 50 Tage Freistellung für Kinderbetreuung zu, Alleinerziehenden bis zu 100 Tage. Für die Pflege von Angehörigen stehen Beschäftigten bis zu 20 Tage Freistellung zu. Dazu wurde die Gewährung einer Arbeitsbefreiung für die Kinderbetreuung unter Fortzahlung der Bezüge für bis zu 15 Kalendertage vereinbaart und betriebsbedingte Kündigungen sind per Tarifvertrag ausgeschlossen. Die Entgeltfertzahlung bleibt auch gesichert, falls Beschäftigte coronabedingt keine Möglichkeit haben, eine Arbeitsleistung zu erbringen.
    2. FAQ für Schwangere

      In einem FAQ beantwortet die EVG wichtige Fragen rund um Corona. Dort findet ihr beispielweise umfangreiche Ratschläge für Schwangere und ihre Familien.

    3. Webinar statt Seminar

      Die Bildungseinrichtung EVA bietet aufgrund der Corona-Krise Webinare für Interessensvertretungen zu aktuellen Themen wie Kurzarbeit an.

    4. Keine Einsparung bei Personalkosten

      Die EVG positioniert sich in der Diskussion um eine finanzielle Unterstützung der Deutschen Bahn klar gegen eine Einsparung auf Kosten der Beschäftigten. Der stellvertretende Vorsitzende, Klaus-Dieter Hommel fordert eine Lösung, die dem persönlichen und risikoreichen Engangement der Beschäftigten während der Corona-Krise gerecht wird.
    5. Bus-und Bahnpersonal muss Maskenpflicht nicht kontrollieren

      Für die Kontrolle der Maskenpflicht in Busen und Bahnen sind weiter die staatlichen Behörden zuständig, so lautet das Ergebniss eines "runden Tisch" mit Vertreter/innen der EVG und u.a. Vertretern von Bund, Ländern und Bundespolizei. Die EVG hat sich erfolgreich gegen eine Kontrolle durch Beschäftigte gewehrt, da dies für die Kolleg/innen mit erhöhten Gefahren verbunden wäre.
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

    www.gew.de

    1. Covid-19 und Bildungseinrichtungen

      Im Zuge der beschlossen Lockerungen werden Schulen und Kita`s schrittweise wieder geöffnet. Die GEW hat deshalb ein Dossier zusammengestellt. Neben arbeitsrechtlichen Tipps findet ihr Antworten auf Fragen der Mitbestimmung, zum Arbeits-und Gesundheitsschutz und vieles mehr.
    2. Masterplan Digitalisierung und Online Tools

      Die Corona-Krise zeigt, wie wenig das deutsche Schulsystem auf das Onlinelernen ausgerichtet ist. Laut einer Studie der GEW nutzen 90% der Lehrkräfte private Endgeräte und ein Großteil die private Emailadresse. Die GEW fordert deshalb einen Masterplan Digitalisierung. Die Forderung beinhaltet auch Weiterbildungen für Lehrkräfte zum Einsatz digitaler Tools. Auf ihrer Website stellt die GEW Grundsätze vor, nach denen digitale Medien ausgewählt werden sollten, sowie eine Übersicht unterschiedlicher Lernplattformen.
    3. Homeschooling

      Mit Homeschooling sind aktuell viele Eltern konfrontiert. Das ist eine große Herausforderung. Damit Eltern ihre Kinder so gut wie möglich unterstützen können, gibt die GEW zehn Tipps für die Umsetzung.
    4. Lehrerin/en und Erzieher/innen vor Corona schützen

      Damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf während Corona leichter umgesetzt werden kann, ist es wichtig, dass Schulen und KiTa`s geöffnet bleiben. Doch Lehrer/innen und Erzieher/innen müssen geschützt arbeiten können! Die GEW fordert deshalb u.a. einen Unterricht in kleineren Gruppen und mehr Personal, einen Ausbau der Digitalisierung und einen kostenfreien Corona-Test auch für Kita-Beschäftigte.
    5. FAQ: Corona und Bildungseinrichtungen

      Die GEW hat einen umfangreichen Katalog mit  Fragen und Anworten zum Thema Corona in Schulen und Kitas zusammengestellt. Hier finden Betriebsräte, Eltern, Erzieher/innen, Lehrer/innen und Studierende Informationen zu Mitbestimmung, Kinder-und Notbetreuung, Corona als Berufskrankheit, Impfung und zu vielen weiteren Corona-Themen.
    6. Gutachten zur Corona-Pandemie an Bildungseinrichtungen

      Die GEW unterstützt Beschäftigte an Schulen, Kitas und Hochschulen und hat mit Arbeitsrechtler Wolfhard Kohte fünf Gutachten zum Arbeits-und Gesundheitsschutz erstellt, sowie die rechtlichen Grundlagen zusammengefasst. Beschäftigte erfahren beispielsweise, was sie bei Risikogruppen beachten müssen und wie ein Hygieneplan erstellt wird.

    7. Kita-Beschäftigte besser schützen!

      Das Engagement gegen die schrittweise Öffnung der Schulen während des Lockdown war erfolgreich. Doch in den Kitas fehlt es nach wie vor an klaren Regeln für die Notbetreuung. Die GEW sammelt deshalb Unterschriften unter einen Brandbrief der Ende der 2. KW der Bildungssenatorin übergeben wird. Dort fordert die GEW u.a. Schnelltests und FFP2-Masken für Kita-Beschäftigte.

     

  • IG Metall

    www.igmetall.de

    1. Corona-Krisenpaket

      IG Metall und Arbeitgeber haben für alle Tarifgebiete der Metall-und Elektroindustrie Regelungen vereinbart, in der finanzielle Einbußen durch Kurzarbeit verhindert werden sollen. Das Kurzarbeitergeld kann auf bis zu 80 Prozent aufgestockt werden. Durch einen zusätzlichen Solidartopf in den Betrieben sollen soziale Härten vermindert werden. Weiter gibt es die Möglichkeit bei Kita- und Schulschließungen bis zu 13 freie Tage unter Fortzahlung der Bezüge in Anspruch zu nehmen. Ein FAQ zum Krisenpaket findet ihr hier.
    2. FAQ Betriebsvereinbarung Pandemie

      Als Reaktion auf von Arbeitgeberverbänden bereitgestellte Mustervereinbarungen, in denen Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates aus §§ 87 Abs. 1 Nr. 1,2,3,7; 99 BetrVG durch einseitige Anordnungsrechte ersetzt werden, stellt die IG Metall Hinweise für Betriebsräte im Umgang mit der Corona-Krise bereit. Gesundheitsschutz und Entgeltsicherung sollten für Betriebsräte Priorität haben, wenn eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen wird. Zu diesem Thema und für den Umgang mit der Corona-Situation findet ihr hier Tipps der IG Metall.

    3. Mehr Vereinbarkeit durch Solidartarifvertrag

      Bis zu 14 Tage zusätzlich für Kinderbetreuung, erleichterter Zugang zu mobilem Arbeiten und eine Aufstockung des Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent. Dies hat die die IG Metall hat für die Beschäftigten in der Feinstblechpackungsindustrie ausgehandelt.

    4. "Corona-Koffer“ und Webinare

      Damit Betriebsräte und Aktive bestens informiert sind und Lösungen für Beschäftigte entwickeln können, stellt die IG Metall tiefergehende Informationen und Handlungshilfen online bereit. Spannende Webinare zu Themen wie Kurzarbeit und Digitales Arbeiten bietet das IG Metall Bildungszentrum an.
    5. Ein Konjunkturpaket in der sozial-ökologischen Transformation

      Die Forderungen der IG Metall nach einem Konjunkturpaket berücksichtigen auch vereinbarkeitspolitische Aspkete. Gefordert wird eine Entgeltfortzahlung für Eltern, so lange Schulen und Kitas nicht flächendeckend geöffnet sind und ein ein Kinderbonus in Höhe von mind. 300 Euro zusätzlich zum Kindergeld.
    6. Mehr Unterstützung für Eltern während der Pandemie

      Kinder brauchen Betreuung und Bildung und berufstätige Eltern sind auf ein regelmäßiges Einkommen angewiesen. Deshalb fordert die IG-Metall weitere finazielle Unterstützungsleistungen wie eine Familiensoforthilfe für Eltern und Pflegende. Sorgearbeit während der Pandemie darf niemand in finanzielle Schwierigkeiten bringt.
    7. Corona-Informationsbroschüre für Eltern

      In dieser Broschüre finden Eltern die wichtigsten Corona-Regelungen zu Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz, Freistellungsmöglichkeiten für Betreuungsaufgaben, sowie Informationen für Schwangere.

     

  • Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

    www.ngg.net

    1. Aufstockung Kurzarbeitergeld

      Die NGG hat zusammen mit Betriebsräten in vielen Betrieben Aufstockungen zum Kurzarbeitergeld von teilweise bis 100% erreicht. Um noch mehr Beschäftigte abzusichern, ist es Ziel der NGG einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) abzuschließen.
    2. Petition: Bessere Arbeitsbedingungen bei Lieferando

      Restaurants und Gaststätten haben geschlossen und wer nicht selber kochen möchte, kann auf den Lieferdienst Lieferando zurückgreifen. Doch während sich viele das Essen nach Hause bestellen, um die soziale Distanz einzuhalten, sind die Beschäftigten von Lieferando nur unzureichend mit Desinfektionsmitteln, Atemmasken und Handschuhe ausgestattet.
      Orry Mittenmayer, Koordinator der NGG-Kampagne „Liefern am Limit“ und ehemaliger „Rider“, hat deshalb eine Online-Petition gestartet, in der er bessere Arbeitsbedingungen und die Umsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen fordert. Unterzeichnen könnt ihr die Petition hier.
    3. Nein zur Aufweichung des Arbeitszeitgesetz

      Die NGG spricht sich gegen eine Erhöhung der Höchstarbeitszeit aus, wie sie aktuell für die Lebensmittelindustrie gefordert wird. Seit Wochen arbeiten die Beschäftigten unter Hochdruck, um die aufgrund von Hamsterkäufen erhöhte Nachfrage zu denken. Mit einer Ausweitung der Arbeitszeit steigen das Unfallrisiko und die Gefahr sich mit dem Virus zu infizieren. Der Arbeitsschutz ist wichtiger denn. Bei Missständen oder Überlastung im Betrieb rät die NGG Beschäftigten, sich an die Gewerkschaft oder den Betriebsrat zu wenden.
    4. Kein Stellenabbau im Gastgewerbe

      Nach wochenlanger Kurzarbeit fürchten viele Beschäftigte in der Gastronomie nun um ihren Job. NGG-Vorsitzender Guido Zeitler fordert deshalb: Wenn Betriebe staatliche Zuschüsse für coronabedingt Umsatzeinbrüche erhalten, dann muss klar sein, dass keine Stellen gestrichen werden.
    5. 1.000 Euro für Beschäftigte im Gastgewerbe

      Der erneute Lockdown stellt gerade Beschäftigte im Gastgewerbe vor hohe finanzielle Probleme. Die Löhne in der Gastronomie sind zu niedrig, deshalb reicht das Kurzarbeitergeld nicht aus. Eine schnelle und unbürokratische Unterstützung ist jetzt wichtig! Die NGG fordert deshalb eine Sofortleistung von 1.000 Euro für Beschäftigte und schließt sich der Forderung der Hans-Böckler-Stiftung nach einem branchenunabhängigen Mindestkurzarbeitergeld von 1.200 Euro pro Monat an.
  • Gewerkschaft der Polizei

    www.gdp.de

    1. Einheitliche Regeln und Schutzkleidung

      Die Landespolizist/innen haben die Aufgaben, die geltenden Ausgangsbeschränkungen durchzusetzen. Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert im Interview mit der süddeutschen Zeitung bundesweit einheitliche Maßnahmen, um die Akzeptanz der Bürger/innen zu erhöhen und die Arbeit der Polizist/innen zu erleichtern. Weiter kritisiert Radek die Konkurrenz der Landesbehörden bei der Beschaffung von Atemschutzmasken. Ein zentrales Vorgehen hält er für sinnvoll, um allen Polizist/innen die notwendige Schutzausrüstung in ausreichender Menge zu garantieren.

    2. Urlaub und Corona

      Beamt/innen müssen an Behördenschließtagen keinen Erholungsurlaub zu nehmen, das stellt die GdP klar. Wenn es keine andere Einsatzmöglichkeit gibt, müssen die Betroffen bezahlt freigestellt werden. Weitere Antworten zum Thema Urlaub und Corona findet ihr hier.

    3. Verzicht auf Großveranstaltungen

      Die Gewerkschaft der Polizei fordert den EU-China Gipfel in Leipzig im September 2020 abzusagen. Auch auf weitere Großveranstaltungen, die mit einem hohen Personaleinsatz verbunden sind, sollte laut GdP während der Corona-Krise verzichtet werden.

    4. Corona-Infektion als Dienstunfall anerkennen

      Die GdP strebt einen Musterprozess an, der zum Ziel hat, dass zukünftig Corona-Infektionen als Dienstunfälle anerkannt werden. Polizist/innen sind im Dienst besonders der Gefahr einer Infektion ausgesetzt, dazu ist bei vielen Einsätzen die Eigensicherung durch ausreichend Abstand nicht möglich.
  • ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

    www.verdi.de

    1. Tarifvertrag Covid 19 für den öffentlichen Dienst

      Ver.di hat sich im Covid 19 TV zur Regelung der Kurzarbeit im kommunalen Bereich geeinigt, durch den Beschäftigte im öffentlichen Dienst eine wirtschaftliche Absicherung erhalten. Ausgeschlossen sind betriebsbedingte Kündigungen in von Kurzarbeit betroffenen Betrieben währenddessen und für drei Monate danach. Das Kurzarbeitergeld wird auf 90-95 Prozent der Nettoentgeltdifferenz aufgestockt.
    2. Corona-FAQs für Eltern

      Eine Übersicht in der Corona-Informationsflut für Mütter und Väter, Schwangere und Frauen in Notlagen bieten die Ver.di-Frauen mit einer Infosammlung. Beratung erhalten Betroffene über die kostenlose Corona-Hotline der ver.di, montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter der 0800-8373416.
    3. Beratung für Selbstständige

      Zur Unterstützung von Selbstständigen in der aktuellen Situation, hat das ver.di-Referat Selbstständige ein FAQ zu Handlungsmöglichkeiten in Corona zusammengestellt. Dort sind Informationen und Antragsunterlange zu finanziellen Hilfen, Vertragsrecht, Aussetzung von Steuern und weiteren akuten Themen zu finden.

    4. Corona-Hotline

      Für alle Fragen rund um Corona und euer Beschäftigungsverhältnis hat Ver.di eine kostenlose Hotline geschalten. Ihr erreicht die Corona-Hotline Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr unter 0800-8373416.
    5. TV Kurzarbeit Privatbanken: Bis zu 95% Aufstockung

      Für die Beschäftigten bei den privaten Bankinstituten hat ver.di einen Branchentarifvertrag zur Kurzarbeit erkämpft. Der Tarifvertrag regelt eine Aufstockungssume von bis 95%. Eltern, die auf Grundlage des Infektionsschutzgesetz für Kinderbetreuung bezahlt freigestellt sind, erhalten eine Aufstockung in Höhe der für Kurzarbeit vereinbarten Beträge.
    6. Unterstützungsfonds für Beschäftigte bei Veolia Umweltservice

      Ver.di hat mit Veolia Umweltservice einen Unterstützungsfonds vereinbaart. Beschäftigte, die in Folge der Pandemie durch soziale Härten betroffen sind, weil sie beispielsweise Verdienstausfälle haben oder Kinder betreuen, werden mit bis zu 10.000 Euro unterstützt. Dazu stellt Veolia bis zum 31.12. 2020 einmalig eine Million Euro zur Verteilung an Mitarbeiter/innen zur Verfügung.
    7. 10% Rabatt auf die digitale Kinderbetreuung im KidsCircle-Haus

      Ver.di unterstützt Euch mit digitalen & interaktiven Betreuungsangeboten für Kinder von 4 bis 11 Jahren. So können sich im KidsCircle-Haus bis zu 4 Kinder zu einer Video-Konferenz treffen und werden von online-erfahrenen Kids-Coaches betreut, können sich unterhalten oder an Angeboten wie digitalen Malkursen teilnehmen.
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Auch wir sind für euch da! Ihr erreicht uns z.B. über unsere Infohotline oder über vereinbarkeit@dgb.de


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